Ankommen

Vier Wochen bin ich jetzt hier. In Norwegen, am Fjord, an einer Schule, die ich nicht erwarten konnte. Tage gefüllt mit allem, was da nur so reinpasst.

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Billund bis Flekke

Und dann war es so weit. Um sechs Uhr lag die letzte Nacht in Dänemark mit teils erfolgreichen Schlafversuchen hinter mir und es konnte losgehen! Die Ankunft war, schlicht gesagt, überwältigend.

4 Tage – 2 Jahre

Der Titel könnte trügen, es sind noch mehr als vier Tage, bis ich nach Norwegen aufbreche. Aber vier Tage lang war das 0-/1st-Year-Treffen von UWC Deutschland. Vier wundervolle Tage, nach denen ich auf der einen Seite meinen zwei Jahren am College noch viel mehr entgegenfiebere als zuvor, aber auf der anderen Seite begonnen habe, rund 50 Coyears und so einige Secondyears viel zu sehr zu vermissen.

Tipps: Bewerbung UWC Deutschland

Am 4. Juni ist es so weit: Die Bewerbungsphase für den deutschen UWC-Jahrgang 2019-2021 beginnt, das Online-Bewerbungsportal wird geöffnet. Hunderte Jugendliche werden sich dann wieder durch die Aufsätze kämpfen, verzweifeln, nachdenken und hoffen. Da für viele Bewerber Schülerblogs ein wichtiger Anhaltspunkt sind, möchte auch ich euch eine kleine Hilfestellung für diese Zeit an die Hand geben.

Warum eigentlich?

Wie häufig wurde ich nicht in letzter Zeit nach dem Warum gefragt: Warum ich Deutschland verlasse, ans UWC gehe, ich mir so sicher sei, keine Angst habe, so viel dafür in Kauf nehme. Und wieviel häufiger habe ich mir nicht selber den Kopf darüber zerbrochen? Mein Abflug rückt näher, die Anspannung steigt, die Bestätigungsmail ist immer noch nicht angekommen, der Jahrgang 2020 von UWC Deutschland ist veröffentlicht und ich denke zunehmend mehr nach.

Ich gehe?! – Reaktionen

"Wir haben gehört, du gehst nach Norwegen!" So wurde ich neulich morgens am Bus begrüßt. In Nachbetrachtung ist das der Punkt, an dem ich überhaupt erst angefangen habe, zu verstehen, wie die mir bevorstehende Zeit am UWC in Norwegen in meinem "alltäglichen" Umfeld ankommt.

Papierkram?

Wenn es eins gibt, worüber ich mich als zukünftige UWClerin gerade ganz und gar nicht freue, dann ist es all dieser Papierkram, der aus dem Nichts kam und mir jetzt den Schreibtisch, einen Ordner und meinen Kopf füllt. Natürlich nehme ich das gerne in Kauf, aber die Menge an Organisatorischem ist im Moment doch etwas er- bis abschreckend.